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Licht auf der Modellbahn

Licht auf der Modellbahn

Beitragvon Tren_en_TT » Donnerstag 9. August 2018, 11:36

Hallo...
Ich muss hier noch mal nachfragen. Eigentlich passt das Thema nirgends so richtig.... Ein Licht-Forum gibt es ja nicht...

Also mal hier rein geschrieben.

Um was geht es denn nun?

Einerseits wollte ich mal fragen, ob es jemanden hier gibt, der auch ein Lichtsystem an der Anlage schon hat/noch baut.
Mir geht es um einen Erfahrungsaustausch/Brainstorming..

Zur Zeit habe ich bei mir folgendes:
-Modul für 3 Kanäle WS2812LEDs á max. 60 Leds.
-Modul für 16 Ausgänge/Leds
Die Module werden über RS485 angesteuert.
-USB2DMX für die Sonne/Mond
-Software, die eine Modelluhr/Wetter simuliert.
Die Software gibt auch Sonnen-Daten und Mond-Daten aus. (Azimut, Höhe, Helligkeit, Farbe)
Soweit so gut.

Die Module unterstützen HW-mäßig die meisten Effekte(Disco, Schweißen, Leuchtstoff, Fernseher etc.), sind auch updatebar.

Nun habe ich vor, eine Art "Gleisplan" für Lichtelemente zu erstellen. Dann kann ich jedem Objekt z.B. eine Startzeit/Endzeit Zufallszeit, Effekt zuordnen.
So ähnlich wie in LightByNight. Aber das System gefällt mir nicht, außerdem habe ich meine eigene Elektronik.

Durch die Schnittsstelle zu RocRail weiß ich ja auch, wann z.B. Züge einfahren und ich kann das Licht anmachen.
Auch die Signale sind darüber steuerbar (ID kommt von RocRail über Socket.)

Nun, grundsätzlich geht schon mal alles. Aber nun genug über meinen Kram, ich will mal wissen, wer hier noch so ein Licht-Narr ist :fool:

Gut. Manche könnne sich ohne Bilder ja nix vorstellen :-)

Also:
Mein USB->DMX Konverter. Dient zum Regeln der Sonnenhelligkeit/Simulation Sonnenstand.
Software speziell so aufgebaut, das ich keine Sprünge zwischen den einzelnen Helligkeitswerten habe und mein Steuerrechner nicht mit DMX beschäftigt ist.
Ich sende nur aller 1s neue Werte an den Konverter. Er macht den Rest.

Bild

Die DMX-Endstufe. Gibts für 70€ im Netz, hat 4 Kanäle. Ein Kanal ist für den Mond, 3 Kanäle für die Sonne. Wenn die Sonne aufgeht, ist nur Kanal1 an, wenn sie Mittags steht alle 3 und Abends nur Kanal3. Ich blende sozusagen den Sonnenverlauf damit ein. Als Leuchten kommen zur Zeit Halogenstrahler zum Einsatz. Die sind im Dunkel-Zustand auch schon rot/gelb und werden dann fast weiß.

Bild

So - das hier ist eins von den LED Modulen für die WS2812 Leds. Das sind die Stripes, wo man jede Led einzeln steuern kann. Das hat den Vorteil, das man die Häuser von Zimmer zu Zimmer nur durchverdrahtet mit 3 Drähten, und am abgehenden Kabel kommt ein Westernstecker. So kann man die Häuser einfach "aneinanderketten" und hat keinen Kabelaufwand. Trotzdem ist jedes Zimmer addressierbar. Ein Modul kann 3 Stränge mit jeweils maximal 60 Leds ansteuern.

Bild

Natürlich gibt es auch Einzel-Leds/Glühbirnen. Dafür ist dieser 16-kanal Baustein.

Bild

Und so sehen die Verteiler aus. Einmal für die Häuser, einfach anstecken.
Und zum anderen auch für die Module selbst, die werden auch mit solchen Verteilern verbunden.

Bild

Der Vorteil: Ich kann wirklich jede Lichtquelle einzeln addressieren und schalten, mit Effekten oder einfach nur an/aus, oder dimmen. Und der Verkabelungsaufwand ist trotzdem recht gering.

So - nun wil ich aber auch mal sehen, was ihr so bastelt und wie es bei Euch mit dem Licht so aussieht.

LG,
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Re: Licht auf der Modellbahn

Beitragvon digimoba » Freitag 10. August 2018, 15:34

Hallo Ingo,
ist ja recht interessant. Machst du das mit Schiebekette? Oder wie adreesierst du? Würde mich mal interessieren.
Was machen denn deine Lokumbauten? Ist es da weiter gegangen? Ich habe mal was ähnliches gemacht. Ich such mal den alten fred raus und poste das da mal...
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Re: Licht auf der Modellbahn

Beitragvon Tren_en_TT » Freitag 10. August 2018, 21:24

Naja, Adressierung - Ich ändere den Text noch mal:

Auf meiner Anlage gibt es eine Reihe von Modulen. Was die machen, ist erst mal egal.
Alle Module sind über einen RS485-Bus miteinander verbunden.
Der Bus arbeitet mit 250kBaud und nur im Master-Mode.
Das heißt, kein Modul sendet freiwillig. Um es zu adressieren muss man im Protokoll-Moduls 9N1 die Adresse schicken.
Daten werden dann im 8N2-Modus ausgetauscht. Die Module haben intern eine Uhr mitlaufen, so weiß ich, wann ein Event kam, auch wenn ich etwas später erst abfrage.

Nun gibt es bei mir folgende Module:
Servo (Weichen)
Input (8+Relais)
Motor (Motor, Encoder, 4xEingänge, 4xAusgänge)
Licht-16 (16 Ausgänge, man kann auch damit Schranken/Motoren ansteuern)
LichtWS2812 (maximal 3 Kanäle mit je 64WS2912 Leds)

Servo-Weichen können gesetzt und auch abgefragt werden. Auch direkt nach dem Einschalten.
Das Herzstück kann polarisiert werden.

Input merkt sich die Events intern bis diese Abgefragt werden. Zeit/Ereignis.
So geht nichts verloren, auch nicht bei schnellen Ereignissen.
Das Relais kan man nehmen, um z.B. Kehrschleifen zu schalten.

Motor wir verwendet für die Drehscheibe (Encoder) oder für die Seilbahn (Lichtschranke bei Gondeldurchfahrt).

Licht-16 hat 16 Ausgänge, PWM-Gedimmt, und Effekte zuschaltbar (Flackern, Blinken etc..)

LichtWS2812 könnte halt 192 LEDs steuern, rein theoretisch. In der Praxis liebe ich kurze Leitungen :-) Lieber ein Modul mehr.
Jede Led ist Dimmbar, Farbe setzbar, Effekte setzbar.

Jedes Modul hat eine NodeAdresse an seinem RS485-Bus. Ich habe zur Zeit 3 getrennte Kanäle.
Um ein Modul zu identifizieren hat es eine BlockID (wie in RocRail). Dem Modul kann man auch noch Namen geben, der Einfachheit halber.

Die Software ist in 2 Teile gegliedert. Einen Server (läuft unter Windows oder Linux) und beliebigen Clients.
Der Server macht die Kommunikation mit den Modulen in Echtzeit und spielt Modelluhr.
Ebenfalls hat der Server eine Socketverbindung zu RocRail.

In der Anlage sind Container-Elemente definierbar.
Z.b. Stadt.
Stadt enthält dann weitere Container wie Bahnhof.
Container können aber auch Lichtelemente enthalten.
Ein Lichtelement ist z.b. Strassenlicht, oder Bahnhofshalle.
Ein Lichtelement kann man definieren an welcher Blockid und welchem Ausgang es hängt.
Und wann es an/aus gehen soll und ob Effekte drauf liegen...

Die Bedienung (Gleisplan, Licht manuell setzen, Elemente manuell bedienen) macht die Client-Software.
Die läuft auch unter Windows/Linux. Zur Zeit unter Windows10 auf kleinen MiniPCs Intel Z83 II.
Grund: Die Asus-TouchScreens haben noch keinen Linux-Treiber.

Ja - und am Touchscreen kann man dann die Weichen per Hand umstellen (draufdrücken), Entkuppler anmachen, etc.
Den Gleisplan kann man jederzeit an die Anlage anpassen, einfach editieren. Bei Weichen/Elementen einfach Block-ID auswählen, schon ist das Element verbunden.

Ich kann beliebig viele (zur Zeit 2) solcher Clients benutzen. Sie verbinden sich über WLAN oder LAN mit dem Server und zeigen halt immer den aktuellen Stand der Anlage an. So kann man auch schön zu zweit spielen.

So - genug erklärt. Hoffe, du weißt jetzt in etwa, wie die Ansteuerung funktioniert.

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Re: Licht auf der Modellbahn

Beitragvon Tren_en_TT » Freitag 17. August 2018, 14:47

Hier noch mal ein Video, wie man ein Haus konfiguriert:

https://youtu.be/Fb5JJmdlGqE
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